Donnerstag, 30. Januar 2014

CERN #4

Juhu Huhu
Und da bin ich schon wieder.

4. Tag, Donnerstag der 30.01.2014

Der Tag begann mit einem frühen aufstehen (so 6:35 Uhr) und einem Frühstück.

Um 8:00 Uhr sollten wir mit Fahrkarte an der Bushaltestelle vorm CERN sein.

Das einzige Problem an dieser Aufgabe war die Tatsache, dass dieser Fahrkartenautomat leider nur Kleingeld nimmt.
Wir (also meine Freundin und ich) wussten das und haben die letzten Tage auch kaum Kleingeld ausgegeben. Andere hingegen schon und die hatten nun ein Problem. :D
Das Ende des Liedes war, dass sich auch diejenigen die 10,60 Franken zusammengeborgt hatten (an der Stelle möchte ich auf die Eigenart von Franken Hinweisen, dass es 5; 2; 1 und 1/2 Franken Stücke sowie 20; 10 und 5 (Cent?) ed. Rappen Stücke gibt).

Anschließend an dieses 'Drama' fuhren wir mit der Straßenbahn zu irgendeiner Haltestelle und dann mit Bus zu 'Intercontinental'.

Da mussten wir dann noch etwas laufen und besuchten die Ständige Vertretung der BRD. Dort wurde uns ein (mehr oder weniger) interessanter Vortrag gehalten.

Um 11:30 hatten wir einen Termin für eine Führung bei der UNO in Genf. (OMG IST DAS COOL!!! ICH MEINE UNO, HALLO?! )

Der Rundgang an sich war dann auch echt super!

Nach der UNO stand eine Schnitzeljagd durch Genf auf dem Plan, die trotz Kälte und leichten Nebels durchgezogen wurde.

Dinge die währenddessen echt einprägsam waren:

- die ganze Zeit zu laufen ist trotz kurzen 'Pausen' durch die Notwendigkeit von S-Bahn, Bus und Wassertaxi echt anstrengend

- eine Schnitzeljagd sollte man nur bei warmen Wetter / Sonnenschein machen

- das Wort des Tages ist nicht wie den Rest der Woche 'CERN' sondern Jet d'eau (gesprochen Dschetto) (immer auf mich und meine Freundin bezogen... :D)

- Französisch ähnelt Spanisch im geschriebenen ziemlich (meistens wurden die benötigten Tafeln (mit Französischer Aufschrift) In Teamarbeit von meiner Freundin und mir gelöst. Sie hatte allerdings auch schon seit der 7. Klasse Französisch (was nicht heißt, dass sie es tatsächlich kann. Manche Lehrer....). :D)

- es gibt viele Museen für die wir 'leider keine Zeit haben' (ein Zitat vom Anweisungszettel - wir hatten am Ende noch ca. ne Stunde über. Extrem genug Zeit.)

- Gryffindor ist auch in Genf zu finden (zumindest so ähnlich. Lustig: eine Aufgabe war die Bedeutung des Löwen zu erraten, der dauernd Brunnen schmückt. Wir schreiben natürlich Gryffindor auf und ein paar Stationen weiter - ich trink grade nen Schluck Kaffee - Haut sie raus : "an dem Gebäude da steht Gryffindor!" tatsächlich stand da was anderes aber das Wort hatte tatsächlich Ähnlichkeiten :D und ich muss so arg lachen, dass ich mich fast verschlucke! :D)

- manchmal lohnt es sich laut zu sprechen, wenn man keine Ahnung hat. (uns sprach nach ner weile ein Österreicher an uns hat uns den Weg gezeigt :D)

- zwei Leute mit ohne Orientierungssinn sollten sich nicht allein in einer fremden Stadt rumtreiben (ich hab nicht mehr mitgezählt, wie oft wir einfach mal nur ne Querstraße entfernt waren oder extreme Umwege gelaufen sind...)

- bei einer mehr als 4-Stündigen Schnitzeljagd sollte man was zu trinken mithaben. (wir hatten was. :)

- eine gute Möglichkeit um auf Toilette zu gehen ist entweder die Komische Box hinter dem Orchesterpavillon im Parc de Bastions oder bei 'Holy Cow', einem Restaurant gegenüber des Bahnhof Cornavin

- nur weil ein Ort 'Place ...' heißt, muss es kein Platz im Deutschen Sinne sein - gepflasterte Straßenkreuzungen mit seltsamen Figuren tun es auch.

- Kinderspielplätze sind auch für 'große Kinder' lustig

- ich könnte noch so viel mehr nennen., wenn ihr wollt - einfach fragen. :)

Unsere Schnitzeljagd endete im Café du Soleil (Café der Sonne) mit einem ziemlich teuren Käsefondue.

Eine letzte Anmerkung: erwartet nicht dass das Käsefondue nach Käse schmeckt - tut es nicht... :D

Es ist jetzt 23:53 Uhr und morgen müssen wir schon 6:20 Uhr aufstehen. Tasche muss möglichst jetzt noch gepackt werden... Morgen wird echt schlimm... :/

Bis Bald - eure (Myonen-) Mel

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